Zwei große Fragen: Wer bin ich? Mit wem gestalte und teile ich Leben? Jugend und Erwachen

Unser Brunnentag am 26. März führte uns weiter auf unserem Weg, Leben von innen nach außen zu üben. Die Jugendzeit eines Menschen ist physisch an ein Alter gebunden, geschieht seelisch immer wieder im Leben.

Und stets ist es eine Phase, in der es darum geht, Potential zu wecken, wach zu halten und zu entfalten. Das Spektrum ist vielfältig: neue Denk- und Sichtweisen, die Bildung persönlicher Meinungen gegenüber den geerbten Ansichten, Reflexion über Leben, Sinn und Richtung in der Welt, bisher nicht gekannte Gefühle, Sehnsüchte, Leidenschaften, . . .

Immer ist dieser Prozess verwirrend, chaotisch und turbulent; wir bewegen uns in Widersprüchen und es braucht viel Zeit.

Wenn wir seelisch in dieser Phase stecken, so müssen wir leider gestehen, dass wir uns oft wehren, da große Widerstände in uns hochkommen. Denn wir  haben Angst, unsere alten Sicherheiten zu verlieren und wir haben Angst, unsere geerbten Auslegungen zu verlieren.

Nur: ohne diesen Weg werden wir nie erkennen, wer wir sind. Ohne dieses Abenteuer werden wir nie erwachsen. Solche »Jugendzeiten« wollen Tiefen in uns erwecken und zu einem Geschenk werden.  

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