Schönheit spüren, wo wir sie nicht erwarten

Der Brunnentag am 11. September 2017 stand unter dem Motto  »Ich glaube an die Sonne, auch wenn sie nicht scheint«:  Die unerwarteten Orte der Schönheit.

Mit den Worten einer Inschrift, die im Warschauer Ghetto stand, haben wir den Tag eingeleitet:                             »Ich glaube an die Sonne, auch wenn sie nicht scheint.
 Ich glaube an die Liebe, auch wenn ich sie nicht spüre.
 Ich glaube an Gott, auch wenn ich ihn nicht sehe.«

Und im Laufe des Tages entstand ein Dialog der Erzählungen. Die Erzählungen über Käthe Kollwitz berührten die Auferstehungsgeschichten und die Grundstruktur, die in ihnen verborgen liegt. Władysław Szpilman und sein Buch »Der Pianist«  wurde verwoben mit den Erzählungen der Klagepsalmen. Dietrich Bonhoeffers Worte aus dem Gefängnis kamen ins Gespräch mit den Worten  des Jona aus dem Bauch des Fisches. Die Erzählung von Janusz Korczak, der freiwillig mit seinen Kindern in den Tod ging, wurde aufgenommen in die Erzählung der Apostelgeschichte, in der Petrus von einem Boten Gottes die Schritte der Befreiung lernt und übt.

Und aus diesem Dialog der Erzählungen haben wir reiche und tief beeindruckende Bekanntschaft gemacht mit den unerwarteten Orten der Schönheit.

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