»Funkenversprüher«

»Vielfältige Zugänge zu biblischen Erzählungen« war das Motto unserer Funkenversprüher-Veranstaltung im Mai 2018.

Im Talmud steht der Gedanke, dass siebzig Funken entstehen, wenn ein Mensch auf einen Text der Schrift schlägt. Was dieser Gedanke über die Bedeutung und Wirkung der Bibel aussagt und bei einem Künstler auslöst, beschäftigte uns am Freitagabend. Wir vertieften uns in die Werke Karl Ditts und ließen sie auf uns wirken.

Am nächsten Tag stand ein Text des Propheten Jesaja im Mittelpunkt:  »Der Herr wird dich immer führen, auch im dürren Land macht er dich satt und stärkt deine Glieder. Du gleichst einem bewässerten Garten, einer Quelle, deren Wasser niemals versiegt. Deine Leute bauen die uralten Trümmerstätten wieder auf, die Grundmauern aus der Zeit vergangener Generationen stellst du wieder her. Man nennt dich den Maurer, der die Risse ausbessert, den, der die Ruinen wieder bewohnbar macht.«  (Jes 58, 11-12)

Wir nahmen uns Zeit, in ihn einzusteigen mithilfe bibliodramatischer Elemente. Sie erlaubten den Teilnehmern, sich durch die Räume des Textes zu bewegen und sich dann an diesen biblischen Orten interviewen zu lassen von Sylvia Ditt und Rosemarie Monnerjahn. Mithilfe ergänzender Fragen führten die beiden die Teilnehmer zu einem tieferen Verständnis dessen, was diese Orte bedeuten, sowohl physisch als auch metaphorisch, für das Verstehen in unserem Leben.

Dann konnten wir am Nachmittag zutiefst bewegt eintauchen in unterschiedliche Werke, die Karl dazu geschaffen und für uns in der Pallottikirche aufgebaut hatte:

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