Die Verwobenheit aller Dinge

Die Brunnentage des ersten Halbjahres bieten uns biblische Impulse zum Schutz der Erde an.

In einer Welt des Schwarz-Weiß-Denkens ist der Sinn für die Verwobenheit verloren gegangen.

Ohne sie wahrzunehmen und ernstzunehmen werden wir jedoch die Herausforderungen unserer Zeit nicht meistern können.

Die biblischen Erzähler haben sie stets im Blick und führen uns mitten hinein in das Spannungsgefüge des Lebens.

In den Spannungen zwschen dem, was ist, und dem, was unmöglich erscheint, erwachsen unsere Möglichkeiten zu handeln. So üben wir, mit dem "Möglichkeitssinn" zu leben.

Wenn die Linien des Lebens hart gezogen werden, führt dies zu Trennung und Distanz.

Wenn die Linien des Lebens zu Spannungsbögen geformt werden, führt dies zu Verbindung und Entfaltung.

Wenn die Linien des Lebens zu Unendlichkeitsknoten geformt werden, führt es zu Verwobenheit und Fluss.

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